Errinnert ihr euch noch an eure Kindergartenzeit? Wo man immer tolle Sachen gebastelt oder gemalt hat? Ich weiß noch ganz genau, wie ich das aller erste Mal ein T-Shirt selber gebatikt habe. Wilde Muster und Farbkombinationen kamen da raus und meine Mutter hat glaube ich innerlich geschrien, als ich ihr voller Stolz mein Werk gezeigt habe :) Nun haben Anne und ich uns mal wieder kreativ verausgabt und was Schönes gebacken und auch gemalt.

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Nach einem Naked Cake und Softeis-Cupcakes sollten es dieses Mal schön bemalte Fondant-Kekse werden. Mal wieder haben wir uns vom magischen Pinterest inspirieren lassen und sind dann auf wunderschöne Kekse im Batik Look gekommen. Da wir beide nicht so die großen Picasos sind, kam diese Art des Bemalens uns gerade recht. Es wird der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Einfach drauf los pinseln, tupfen oder klecksen und das Ergebnis macht ordentlich was her.

kekse-collageDer Keks ist aus einem ganz normalen Mürbeteig, den wir noch ein bisschen mit Kokos aufgepeppt haben. Den Fondant haben wir nicht wie üblich mit Zuckerguss o.ä. auf den Keks geklebt sondern mit Lebensmittelkleber, (Tipp: Funktioniert auch mit ein bisschen Wasser). Für die Farben haben wir einfache Lebensmittelfarben verwendet und diese mit Wodka vermischt. Je nachdem wie intensiv ihr die Farben haben möchtet, könnt ihr mehr Flüssigkeit oder Farbe zusammen mischen. Was ihr sonst noch so braucht, sind folgende Sachen:

Dekoration:

  • weißer Fondant
    (wird haben den verwendet)
  • Lebensmittelfarben: rosa, blau, türkis
    (z.B. die Farben von Wilton)
  • Goldpulver oder Goldspray zum Backen und Dekorieren
    (zum Beispiel DIESE)
  • sehr feine Pinsel ( nur für Lebensmittel verwenden)
  • Wodka
  • evt. Wattestäbchen, Küchenpapier
  • Ausstechformen für Plätzchen
  • Rolle zum Ausrollen für Fondant
  • etwas Stärkemehl
  • Lebensmittelkleber, Zuckerguss o. Wasser

batik-look-coockies-collage

Wie ihr an den Bildern seht, haben Anne und ich verschiedene Techniken ausprobiert. Schaut mal bei ihr vorbei, da hat sie alle genau erklärt (sieht schwerer aus als es eigentlich ist 😉 ). Außerdem kann man auch noch super die Kekse mit Buchstaben bestempeln, sodass sie dann personaliert sind und ein super Geschenk sind.

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Hier ist übrigens unser Rezept von den Keksen.

Zutaten (ca. 2 Bleche)

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 50 g Kokosflocken
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • Ausstechformen für Plätzchen

Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem Mürbeteig verkneten und eine Kugel daraus formen. Dann die Teigkugel in Frischhaltefolie einwickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.Den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eure Lieblingsformen ausstechen. Am Besten eignen sich Kreise, Blumen oder Herzen. Rollt den Teig nicht zu dick aus, da die Kekse noch ein wenig aufgehen und dann zu groß werden.

Die Kekse auf 2 Backbleche verteilen und im vorgeizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 8 – 10 Minuten backen. Die Kekse dann auskühlen lassen.

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Alle unsere Werke findet ihr bei Instergram unter dem #celebratethezuckermoment .Na habt ihr Lust bekommen? Dann ran an die Pinsel und los :) Kleiner Tipp was Anne und ich als nächstes geplant haben…nur so viel: ,,Es wird gruselig “.

Habt ein schönes Wochenende!

Es herzt euch,

 

 

Eines habe ich mir immer wieder geschworen: “Bei mir kommt keine Friteuse ins Haus.“ Doch wie das immer so ist mit Versprechen, die man sich oder anderen macht, sie halten nicht lange. Deswegen belüge ich mich auch nicht selber zu Silvester mit den typischen Floskeln wie – Dieses Jahr mache ich mehr Sport und ernähre mich gut…Pahh! Dafür liebe ich meine Gammelabende auf dem Sofa mit einer TUC-Schokoladentafel viel zu sehr :)

Aber leider gibt es ein paar Sachen, die ich schon immer mal backen und ausprobieren wollte, wie z.B. Donuts. Ich liebe dieses kleine süße Gebäck, welches im Fett ausgebacken wird und mit dickem Zuckerguss oben drauf daher kommt, sehr (zwar nicht so doll wie Homer Simpson, aber fast :) ) Tja, und da ich einen richtigen Donut machen wollte und keinen aus der Backform, kam ich nicht wirklich um die Friteuse herum.

Donut Kokos-Limette

Der Grund, warum es in unserem Hause kein Fettbad gibt ist der, dass ich und Mr. P. dann aufgehen würden wie ein Hefekloß. Mein zukünftiger Göttergatte liebt alles fettige und frittierte, aber bei mir muss es auch mal was Gesundes für das Gewissen sein :) Da in unserem Haus eine Männer-WG wohnt, habe ich da mal nett nachgefragt ob die Herren eine Friteuse besitzten. Und siehe da, die lieben genau so gerne Frittiertes wie mein Herzmann.

Da momentan der Sommer im Norden einen kurzen Stop macht, gabs bei mir eine erfrischende Variante mit Kokos und Limette. Eine unschlagbare Kombination finde ich. Das Grundrezept für die Donuts habe ich von meinem liebsten Blog ZuckerZimtundLiebe. Einfach nachmachen und beim Guss einfach ein bisschen Limettensaft hinzugeben. Von einer Bio-Limette einfach die Schale abraspeln und mit Kokosraspeln vermischen. Drauf geben und fertig :)

Limette-Kokos-Donut

Falls ihr euch fragt, warum ich nicht einfach einen Kochtopf mit Öl zum frittieren genommen habe. Nach meinem kleinen Abenteuer mit den Churros wollte ich nicht, dass meine Bude wieder 4 Tage nach Imbiss riecht. Jedoch klappt es damit auch wunderbar, wenn ihr keine Männer-WG mit Friteuse im Hause habt. Viel Spaß beim Nachbacken und Vernaschen!

 

Es herzt euch,

“Schokolde ist Glück, das man essen kann.“ (Ursula Kohaupt)

Dieses Zitat passt perfekt zu meinem heutigen Blogpost. Letztens durfte ich genau dieses Glück selber herstellen und dies auch noch am schönsten Ort der Welt (meiner Meinung nach :) ) : in Hamburg direkt an der Alster.

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Wir wurden vom schweizer Schokoladenunternehmen Läderach eingeladen unsere eigene “FrischSchoggi“ (wie sie dort heißt) herzustellen. Schon wenn man in den Laden reinkommt, begrüßt einen der Geruch von frischer Schokolade. Eine große Theke mit über 20 Sorten Schokoladentafeln und eine riesige Auswahl an Pralinen strahlte mich freudig an. Hier habe ich mich direkt wohl gefühlt :)

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Dann ging es hoch in den 1. Stock, wo sich das Choco-Atelier befindet und wo man einen herrlichen Blick auf die Binnenalster hat. Mit leckeren Pralinen und SchoggiKüssen wurde ich willkommen geheißen *wie im Himmel habe ich mich gefühlt*. Nach einer kurzen Begrüßung gab es einen kleinen Einblick in die Geschichte der Firma Läderach. Besonders fasziniert hat mich, dass Läderach von Anfang an bei der Produktion der Schokolade dabei ist. Sie haben Kontakt mit den Kakaobauern und lassen dort vor Ort die Qualität prüfen. In der eigenen Schokoladenfabrik in Bilten gibt es den letzten Schliff und wird dort nach allen Regeln der Confiseriekunst veredelt. Das kann man auch deutlich sehen :)

Läderach CollageNach einer kurzen Einführung und ein paar wertvollen Tipps über Schokolade wurden wir auf sie losgelassen. Jeder hatte eine Schablone und konnte nach belieben diese mit leckeren Zutaten “schminken“ (das heißt wirklich so :) ) . Bei mir wanderten karamellisierte Mandeln, Pistazien und Karamell in eine Zartbitter-Schoggi. Dekoriert habe ich das Ganze dann mit Hagelzucker, etwas Chili und Pistazien.

Schokolade Collage

Natürlich ist es auch immer wieder schön neue und alte Blogger bei solchen Events zu treffen. Mit von der Schoko-Partie waren unter anderem der Crafty Neighbours Club, Antonellas Backblog, die Küchen Deern und die liebe Miss Blueberrymuffin (die übrigens den tollen Schnappschuss von mir gemacht hat).

Blogger Collage

Wenn ihr also mal in meiner schönen Hansestadt seid und Lust auf mega leckere Schoggi habt, dann schaut unbedingt bei Läderach vorbei und nehmt euch ein paar Köstlichkeiten mit. Mein letzter Besuch war es auf jeden Fall nicht :)

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Es herzt euch,