Noch 26 Tage und dann ist es schon wieder soweit…die alljährliche Weihnachtssause steigt. Ich bin schon voll in Weihnachtsstimmung. Ihr auch? Dieses Jahr ist es für mich auch ein ganz besonderes Weihnachtsfest, da ich das erste Mal mit meinem Mann feiere 🙂

Die letzten Jahre haben wir immer getrennt gefeiert, da jeder bei seiner Familie sein wollte, aber da wir dieses Jahr geheiratet haben, wollten wir es zusammen verbringen. Ich hoffe er hat schon ein Gedicht vorbereitet welches er uns dann vortragen muss 🙂

….ein großes Fragezeichen bei allen auf dem Gesicht…

Ja, bei uns gibt es gewisse kleine Traditionen am Weihnachtsfest. Angefangen damit, dass meine Schwester und ich am 23. immer den Weihnachtsbaum bei meinen Eltern schmücken (und nur wir dürfen das) bis hin zu, dass jeder etwas Kleines vortragen muss – was, sei jedem selbst überlassen 😉

Ich liebe diese kleinen eigenen Traditionen. Wie ist es bei euch? Habt ihr auch irgendwelche familiären Bräuche oder Traditionen an Weihnachten?

Collage Bratapfel

Um euch auch in Weihnachtsstimmung zu versetzten, haben Anne von Zuckermoment und ich uns wieder etwas Leckeres ausgedacht. Einen köstlichen Bratapfel-Punsch (alkoholisch oder aber auch nicht).

Es roch bei unserem Shooting so herrlich nach heißem Apfel, dass wir uns gedanklich auf einem Weihnachtsmarkt gefühlt haben. Gepimpt mit Mandeln und in Rum eingelegten Äpfeln bekommt der Punsch nochmal einen extra Weihnachtstouch.

Collage Bratapfel 2

Becher von Gretas Schwester – keine Werbung

 

Bratapfel Punsch
(für 2-3 Personen)

  • 1 Liter naturtrüber Apfelsaft
  • 3 Zimtstangen
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Sternanis
  • 2 Äpfel
  • ca. 50 g gehobelte Mandeln

Rum Äpfel

  • 1 Apfel
  • 5 TL Rum (hier Vanillerum)
  • 1-2 TL Bourbon Vanillezucker
  1. Für den Punsch den Apfelsaft mit den Zimtstangen und dem Sternanis in einen großen Topf geben. Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark auskratzen und beides ebenfalls mit in den Topf geben. Einen Apfel kleinschneiden und auch mit in den Topf geben. Alles zum Kochen bringen und unter Rühren ca. 45 Minuten köcheln lassen.
  2. Für die Rum Äpfel nun den zweiten Apfel kleinschneiden, mit dem Rum übergießen, mit Vanillezucker bestreuen und verrühren. Ebenfalls ca. 45 Minuten ziehen lassen.
  3. Für die „Deko“ nun einen Apfel in Scheiben schneiden und mit einer Plätzchenform Sterne ausschneiden.
  4. Nach der Kochzeit den Punsch durch ein Sieb gießen / durchstreichen, in die Tassen verteilen und servieren.

Punsch (14 von 16)

Tipp: Zum Weihnachtsabend mit Freunden und Familie könnt ihr es wie eine kleine „Punsch“ Bar aufbauen 🙂 Dazu die Mandeln, die Rum-Äpfel, die Apfelsterne und noch Rum (für den extra Schuss) getrennt servieren bzw. aufbauen, dann kann jeder seinen Punsch pimpen wie er möchte.

Punsch (11 von 16)

 

Jetzt lehne ich mich zurück, höre die Spotify Weihnachtsplaylist, schenke mir noch einen heißen Punsch ein und genieße meinen Feierabend.

 

Es herzt euch,

Momentan herrscht bei mir zu hause der absolute Renovierungswahn. Nach meiner Hochzeit hatte ich so ein beschwingendes Gefühl, dass sich jetzt nicht nur mein Name ändert sondern auch frischer Wind in unser Zuhause her muss (zur Freude meines Ehemannes 😉 ).

Jeder hat doch so einen Raum oder eine Ecke die trotz kläglicher Deko-Versuche einfach nicht schön sein will. Zwei Zimmer sind mir schon lange ein Dorn im Auge, aber um den lieben Gatten nicht gleich zu überfordern fingen wir ganz harmlos mit unserem Kleiderzimmer/ Katzen-Baum-Raum/ Wäschekammer an.

Büro (1 von 19)

Sieht das nicht einladen aus? NICHT! Also musste da dringend was passieren. Da ich mich schon lange beklage, dass ich keinen richtigen ‚Arbeitsplatz‘ für meinen Blog habe und mein Gatte (immer noch sehr ungewohnt dieses Wort) auch in seinem Job sehr viel Home Office macht, fiel die Wahl auf eine schöne Schreibtisch-Ecke. Dank Pinterest hatte ich auch schon allerhand Input, was ich alles umsetzen wollte. Falls ihr auch noch auf der Suche seit, schaut einfach hier auf meiner Pinnwand vorbei.

Kopie von Colage

Schlicht, weiß mit ein bisschen Grün sollte es werden. Daher fiel die Wahl dann auf einen Schreibtisch mit einer weißen Platte und einem Holzgestell. Um ein bisschen Grün in die Sache zu bringen, habe ich kurzerhand eine kleine Blumenampel an die Wand gehängt. Diese ist ein kleines DIY aus einer IKEA- Regalstütze mit einem Makramee-Blumentopf-Hänger. Sieht das nicht toll aus?

Colage

Damit die Ideen für den Blog auch ordentlich sprudeln habe ich mir dann noch ein Inspirations-Gitter gebastelt. Einfach ein Blumengitter aus dem Baummark mit Goldfarbe angesprüht und lauter schöne Karten und Dinge rangeklemmt (PS: Das Herz ist aus dem Stoff meines Brautkleides).

Das nächste große Projekt wird unser Schlafzimmer sein. Als frisch gebackenes Ehepaar ist dies ja besonders wichtig 😉 Bei all dem Aufbauen und Anbauen darf die nötige Energy ja nicht fehlen und bekommt man schnell und leicht mit einer Smoothie-Bowl. Man muss die ja nicht immer trinken sondern kann die ja auch löffeln.

Colage Bowl

Schön dekoriert passt diese perfekt in mein neues Arbeitszimmer und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Shopping-Liste
Schreibtisch von MöMax
Blumenampel Amazon
Inspirationsgitter von BauhhausGoldener Lack von Edding
Regalstütze von IKEA
Dies sind keine Affiliate Links und ich habe auch kein Geld für diese Werbung bekommen.

 

Energy-Smoothie Bowl mit Müsli

  • 2 EL Magerquark
  • 1-2 handvoll Beeren (geht auch TK)
  • 2 EL Hafermilch (z.B. Nilk)
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Nüsse
  • Kakao Nibs
  • Müsli (z.B. mymüsli)
  • Früchte

Einfach die Beeren mit dem Quark, Hafermilch und Agavendicksaft in den Standmixer geben und ordentlich pürieren. Dann alles in eine tiefe Schüssel geben und mit Früchten, Müsli oder Nüssen verzieren und dann leer löffeln.

Büro (16 von 19)

 

Es herzt euch,

Als waschechtes kleines Nordlicht von der Elbe liebe ich alles Leckere was es in meiner Lieblingsheimat gibt. Für Franzbrötchen, Labskaus und Alsterwasser schlägt mein Herz höher. Was ich jedoch überhaupt nicht mag und was ja eigentlich total untypisch für uns Hamburger ist..ich hasse Fisch!

Was? Ja traurig aber wahr, ich kann leider nichts mit diesem Getier anfangen. Schon als ich klein war, hab ich diesen meerigen (gibt es das Wort überhaupt?) fischigen Geschmack nicht gemocht und konnte mich nie damit anfreunden. Das Einzige was ich runter bekomme sind Fischstäbchen, also wenn es eigentlich nur nach Panade schmekt und nicht mehr nach Fisch 🙂

Süßes Sushi (18 von 24)

Deswegen bin ich auch leider total die falsche Person mit der man Sushi essen gehen kann. Ja ich weiß, es gibt auch Sushi-Rollen ohne Fisch. Das ist dann aber halt Reis mit Gurke oder Avocado..ne das ist mir leider zu langweilig. Welche Sushi-Rolle könnte mir denn sonst noch schmecken?

Süßes Sushi (1 von 24)

Na süßes Sushi! Leckere Früchte umhüllt mit Milchreis und in einen Schokocrepe gewickelt. Ich muss zugeben, als ich mit Anne die kleinen Röllchen gerollt habe war es eher wie basteln anstatt backen. Doch ich finde unsere Ergebnise können sich sehen lassen und eigentlich zählt ja der Geschmack.

Süßes Sushi (21 von 24)

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wir haben die kleinen Sushi-Rollen in Kokos oder Sesam gerollt und mit Mango, Kiwi und Himbeere gefüllt. Anstatt der üblichen Soja-Sauce in die man die herzhaften Fisch-Rollen tunkt, haben wir unsere süßen Teilchen in leckere Schokosauce getaucht.

Süßes Sushi (24 von 24)

Zutaten für süßes Sushi
(für ca. 4 Personen)

Milchreis

  • 250 g Milchreis
  • 1 Liter Milch
  • 1 Pk. Bourbon Vanillezucker
  • 5 EL Zucker

Crepes (ca. 6 Stück)

  • 130 g Mehl
  • 3 Eier
  • 30 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 50 g Kakao Pulver (hier Backkakao)
  • Öl zum Braten bzw. Ausbacken (hier Kokosöl)

Sonstiges 

  • Kokosraspel
  • heller Sesam
  • Früchte nach Wahl (hier z.B. 1 Schale Himbeeren, 2-3 Kiwis, 1 Mango, 2 Mandarinen)
  • Backpapier zum „Sushi Rollen“ (oder Sushi-Matte)
  • 1 Tafel dunkle Schokolade als „Soja Soße“
  1. Die Milch mit dem Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben und den Milchreis nach Packungsanleitung kochen. Dieser muss dann abkühlen, damit er für das Sushi schön „kalt und klebrig“ ist.
  2. Dann werden die Crepes vorbereitet, denn auch diese müssen für das Sushi kalt sein. Dazu alle Crepes-Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und in einer beschichteten Pfanne nach und nach ausbacken und abkühlen lassen.
  3. Während alles abkühlt, könnt ihr schon die Früchte schneiden und die Kokosraspel sowie den Sesam auf einem tiefen Teller oder Schüssel verteilen. Vorbereitung ist das A & O!
  4. Nun geht das Sushi rollen los. Hier gibt es so viele Möglichkeiten und eurer Fantasie sie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Nehmt als Unterlage am Besten ein Blatt Backpapier, denn da bleibt nicht alles so stark kleben. Noch besser ist, wenn ihr eine „echte“ Unterlage zum Sushi rollen habt.
  5. Wenn alles fertig gerollt und geschnitten ist, die Schokolade kurz in der Mikrowelle (oder über dem Wasserbad) erhitzen und zum Sushi dazu servieren, inklusive Stäbchen versteht sich 🙂

Sushi – „Rollmöglichkeiten“

Eine Möglichkeit ist, dass ihr den Crepe als Grundlage nehmt, dann den Reis darauf verteilt und in der Mitte die Früchte platziert. Dann zu einer Rolle drehen und ziemlich fest dabei drücken damit alles hält. Nun in Stücke schneiden und auf einen Teller legen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass ihr den Reis auf dem Backpapier verteilt und in der Mitte die Früchte platziert. Dann zu einer Rolle drehen und ziemlich fest dabei drücken damit alles hält. Die Rolle dann im Sesam oder in den Kokosraspeln wälzen und in Stücke schneiden.

Weitere Sushi Inspirationen könnt ihr euch auf den Bildern holen oder einfach selbst kreativ werden.

Ein kleiner Tipp: Ihr mögt den Milchreis nicht so „vanillig“ und süß? Dann lasst bei der Zubereitung Zucker und Vanillezucker einfach weg. Wenn das Sushi einen Tag durchgezogen ist, schmeckt es übrigens noch besser!

 

Süßes Sushi (15 von 24)

 

Was haltet ihr von unser Sushi-Alternative? Noch mehr Bilder findet ihr bei Anne auf dem Blog oder bei Instagram unter #celebratethezuckermoment

Es herzt euch,