Meine liebe Mutti ist die Beste.

Ja das hat wohl jeder am Wochenende gedacht, gesagt oder auf eine nette Karte geschrieben. Meine Mutti h├Ąlt nicht viel von diesem “Feiertag“, was ich auch verstehen kann, weil ich sie jeden Tag lieb hab und nicht nur am 11. Mai. ­čÖé

Nun habe ich mich und Mr. P. ganz drei├čt am Sonntag zum Brunchen bei meinen Eltern selbst eingeladen. Anstatt einem Blumenstrau├č und einer Schachtel Pralinen gab es etwas leckeres Selbstgemachtes f├╝r alle. Knusper leichte Tartelettes mit frischen Beeren, die passen perfekt zu einem herrlichen Brunch am Sonntagmorgen.

T├Ârtchen nah

Sehen die nicht zum Anbei├čen aus? Und mal wieder ohne den Backofen anzuschmei├čen. Ganz leicht und sehr schnell nachzumachen und mit wenig Aufwand ein kleiner Hingucker auf dem Fr├╝hst├╝ckstisch. Hier die kleine Zutatenliste.

Zutaten (f├╝r 6 F├Ârmchen)

  • 200g Vollkornkekse
  • 100g Butter, geschmolzen
  • 50g Zartbitterschokolade, geschmolzen
  • 300g Frischk├Ąse
  • 250g Creme Fraiche
  • 20g Zucker
  • 1/2 Limettensaft
  • Gemischte Beeren wie Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren etc.

Zuerst schmelzen wir die Butter und die Schokolade. Nebenbei zerbr├Âseln wir die Kekse zu ganz kleinem Keksstaub. Nun vermengen wir die Kr├╝mmel mit der Butter und der Schokolade zu einer Masse. Diese dr├╝cken wir in die vorgefetteten F├Ârmchen zu einem festen Boden zusammen, zum ausk├╝hlen in den K├╝hlschrank legen. Dann geben wir zu dem Frischk├Ąse die Creme Fraiche, den Zucker und Limettensaft hinzu und r├╝hren alles zu einer glatten Creme. Diese wird dann auf den Keksboden gegeben und f├╝r ca. 2 Stunden in den K├╝hlschrank zum fest werden gegeben. Nur noch die Beeren waschen, sch├Ân dekorieren und mit Puderzucker best├Ąuben.

T├Ârtchen oben

Lecker fruchtig und ein paar Vitamine sind auch noch dabei. Da kann die Mutti nicht sagen, dass wir uns ungesund ern├Ąhren und mehr Obst essen sollen ­čÖé Ich w├╝nsche euch viel Spa├č beim Nachbacken und Vernaschen.

Es herzt euch,

Heute gibt es mal ein kleines Pr├Ąsent aus meiner K├╝che (oder auch Post).

Eine gute Freundin von mir, die Julia, kehrt nach einem halben Jahr Praktikum in Hamburg zur├╝ck in den S├╝den Deutschlands. Viel habe ich ihr in der Zeit von meiner geliebten Stadt gezeigt. Den Michel, die Reeperbahn, den Hafen und unsere wundersch├Âne Alster. Aber eines hat sie besonders fasziniert: das Hamburger Franzbr├Âtchen. Mit viel Zimt und Zucker und dick Butter bestrichen darf diese K├Âstlichkeit auf keinem norddeutschen Fr├╝hst├╝ckstisch fehlen. Leider kennt man dieses s├╝├če Geb├Ąck im S├╝den nicht so und ist somit auch schwer in der Backstube dort zu finden.

Als kleine Erinnerung an die Hansestadt und unsere gemeinsame Zeit, habe ich ihr dieses kleine Gl├Ąschen mitgegeben.

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War gar nicht so einfach ein Rezept zu finden, was in ein Glas passt ( da man doch ein bisschen mehr Zutaten f├╝r die Br├Âtchen braucht). Und das ben├Âtigt ihr daf├╝r:

Zutaten f├╝r’s Glas:

  • 500g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 50g Zucker

Zutaten f├╝r die Zimtmischung

  • 75g Zucker
  • 2 TL Zimt

Ihr braucht ein ziemlich gro├čes Glas oder eine Flasche (hier bietet sich ein Rotkohlglas oder Landliebe-Milch aus der Flasche an). Nun alles in das Glas schichten und die Zucker-Zimtmischung seperat in ein T├╝tchen geben. Was ihr hinten auf die Backanleitung schreiben k├Ânnt:

Alle Zutaten mit 275 ml Milch, 150g weiche Butter, 1 Ei und 2 P├Ąckchen Trockenhefe zu einem Teig verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen. Den Teig durchkneten und ca. 3mm dick zu einem Rechteck ausrollen. Nun 100g Butter schmelzen und mit der Zucker-Zimt-Mischung vermischen und auf den Teig streichen. Teig zu einer Rolle formen und in 10cm dicke Scheiben schneiden. Mit dem Kochl├Âffel in der Mitte der Rolle dr├╝cken, so dass die typische Form entsteht. Die Backzeit betr├Ągt bei 180 Grad 15-20 Minuten.

franzbr├Âtchen

Da schl├Ągt doch jedes Hamburger Herz h├Âher…

Die ├ťberraschung ist gegl├╝ckt und so hoffe ich, dass der S├╝den auch bald die Liebe zu unseren Franzbr├Âtchen entdeckt.

Euch noch einen sch├Ânen Abend und ein baldiges Wochenende (ist ja schon fast Freitag).

Es herzt euch,