Als waschechtes kleines Nordlicht von der Elbe liebe ich alles Leckere was es in meiner Lieblingsheimat gibt. Für Franzbrötchen, Labskaus und Alsterwasser schlägt mein Herz höher. Was ich jedoch überhaupt nicht mag und was ja eigentlich total untypisch für uns Hamburger ist..ich hasse Fisch!

Was? Ja traurig aber wahr, ich kann leider nichts mit diesem Getier anfangen. Schon als ich klein war, hab ich diesen meerigen (gibt es das Wort überhaupt?) fischigen Geschmack nicht gemocht und konnte mich nie damit anfreunden. Das Einzige was ich runter bekomme sind Fischstäbchen, also wenn es eigentlich nur nach Panade schmekt und nicht mehr nach Fisch 🙂

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Deswegen bin ich auch leider total die falsche Person mit der man Sushi essen gehen kann. Ja ich weiß, es gibt auch Sushi-Rollen ohne Fisch. Das ist dann aber halt Reis mit Gurke oder Avocado..ne das ist mir leider zu langweilig. Welche Sushi-Rolle könnte mir denn sonst noch schmecken?

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Na süßes Sushi! Leckere Früchte umhüllt mit Milchreis und in einen Schokocrepe gewickelt. Ich muss zugeben, als ich mit Anne die kleinen Röllchen gerollt habe war es eher wie basteln anstatt backen. Doch ich finde unsere Ergebnise können sich sehen lassen und eigentlich zählt ja der Geschmack.

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Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wir haben die kleinen Sushi-Rollen in Kokos oder Sesam gerollt und mit Mango, Kiwi und Himbeere gefüllt. Anstatt der üblichen Soja-Sauce in die man die herzhaften Fisch-Rollen tunkt, haben wir unsere süßen Teilchen in leckere Schokosauce getaucht.

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Zutaten für süßes Sushi
(für ca. 4 Personen)

Milchreis

  • 250 g Milchreis
  • 1 Liter Milch
  • 1 Pk. Bourbon Vanillezucker
  • 5 EL Zucker

Crepes (ca. 6 Stück)

  • 130 g Mehl
  • 3 Eier
  • 30 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 50 g Kakao Pulver (hier Backkakao)
  • Öl zum Braten bzw. Ausbacken (hier Kokosöl)

Sonstiges 

  • Kokosraspel
  • heller Sesam
  • Früchte nach Wahl (hier z.B. 1 Schale Himbeeren, 2-3 Kiwis, 1 Mango, 2 Mandarinen)
  • Backpapier zum „Sushi Rollen“ (oder Sushi-Matte)
  • 1 Tafel dunkle Schokolade als „Soja Soße“
  1. Die Milch mit dem Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben und den Milchreis nach Packungsanleitung kochen. Dieser muss dann abkühlen, damit er für das Sushi schön „kalt und klebrig“ ist.
  2. Dann werden die Crepes vorbereitet, denn auch diese müssen für das Sushi kalt sein. Dazu alle Crepes-Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und in einer beschichteten Pfanne nach und nach ausbacken und abkühlen lassen.
  3. Während alles abkühlt, könnt ihr schon die Früchte schneiden und die Kokosraspel sowie den Sesam auf einem tiefen Teller oder Schüssel verteilen. Vorbereitung ist das A & O!
  4. Nun geht das Sushi rollen los. Hier gibt es so viele Möglichkeiten und eurer Fantasie sie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Nehmt als Unterlage am Besten ein Blatt Backpapier, denn da bleibt nicht alles so stark kleben. Noch besser ist, wenn ihr eine „echte“ Unterlage zum Sushi rollen habt.
  5. Wenn alles fertig gerollt und geschnitten ist, die Schokolade kurz in der Mikrowelle (oder über dem Wasserbad) erhitzen und zum Sushi dazu servieren, inklusive Stäbchen versteht sich 🙂

Sushi – „Rollmöglichkeiten“

Eine Möglichkeit ist, dass ihr den Crepe als Grundlage nehmt, dann den Reis darauf verteilt und in der Mitte die Früchte platziert. Dann zu einer Rolle drehen und ziemlich fest dabei drücken damit alles hält. Nun in Stücke schneiden und auf einen Teller legen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass ihr den Reis auf dem Backpapier verteilt und in der Mitte die Früchte platziert. Dann zu einer Rolle drehen und ziemlich fest dabei drücken damit alles hält. Die Rolle dann im Sesam oder in den Kokosraspeln wälzen und in Stücke schneiden.

Weitere Sushi Inspirationen könnt ihr euch auf den Bildern holen oder einfach selbst kreativ werden.

Ein kleiner Tipp: Ihr mögt den Milchreis nicht so „vanillig“ und süß? Dann lasst bei der Zubereitung Zucker und Vanillezucker einfach weg. Wenn das Sushi einen Tag durchgezogen ist, schmeckt es übrigens noch besser!

 

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Was haltet ihr von unser Sushi-Alternative? Noch mehr Bilder findet ihr bei Anne auf dem Blog oder bei Instagram unter #celebratethezuckermoment

Es herzt euch,

 

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